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Angesegelt

Sonnabend, 6 Uhr, Finkenwerder: Sonne, SO 3
                    9 Uhr, Finkenwerder: Regen, S 2
                       10 Uhr, Blankenese:  Schauer, SW 1
                   13 Uhr, Störmündung: Schauer, SW 4-5 (lt. ängstlicher Crew 6)
Sonntag,       2 Uhr, Wewelsfleth: WSW, Sturm
                   15 Uhr Rhinplatte: Sonne, WSW 4-5

      Was sich hier wie die Drei-Wetter-Taft-Werbung liest, ist die Kurzfassung unseres diesjährigen Ansegelns, dass traditionsgemäß mit Freibier am Freitag begann und Wewelsfleth an der Stör zum Ziel hatte. Die Windvorhersage versprach zunehmenden Wind, so dass die meisten mit ihrer Genua 3 gut bedient waren. Mit 17 Schiffen am Start hatten wir auch noch eine ganz ordentliche Beteiligung.

      Der Start war wieder so eine Sache ("zu wenig Wind"), der kam dann aber ab Wedel ganz stetig, und es wurde eine rauschende Fahrt in einem recht engen Feld. Vor Pagensand zogen nur die Mutigsten ihren Spi, den meisten genügte die Standardbesegelung. Das Ziel war bald erreicht, die Störbrücke genommen und der Hafen belegt. Hier zeigte sich, wer mitdachte und sein Schiff in den Wind drehte (nur die Elbmarie), alle anderen wollten auf den Genuss eines gut durchlüfteten Schiffs nicht verzichten.  Rasch stellte sich heraus, dass der Grillplatz gut und gerne 12 Personen aufnehmen konnte, nicht aber die Besatzungen von 17 Schiffen! Zumal wenn ein  anderer Verein seine Vereinsausfahrt ebenfalls nach Wewelsfleth veranstaltete und die auch grillen wollten. Jedenfalls dachten wir das, stimmte aber nicht: Früh angefangen und in Etappen passten alle auf die Bänke, und bei 12 Grad ist es zu viert auf einer Bank für zwei auch gleich viel wärmer. Und zum Glück war der Grillplatz überdacht, so dass uns die Schauer nicht störten. Außerdem hatte der Festausschuss für Unterhaltung gesorgt: Erst schwamm ein Feuerwerk vorbei (zündete aber nicht), dann kamen die Flyboards (Fliegen mittels Wasserstrahl)! Der Vorstand überlegt noch, wieviele davon für die Jugendabteilung angeschafft werden sollen oder ob weiterhin die Anschaffung eines Katapults (statt Wasserrutsche) verfolgt werden soll.

      Der Abend wurde dann doch so frisch, dass viele um 22 Uhr schon an Bord verschwanden. Dabei kann der Schreiber dieser Zeilen nur erneut betonen, dass Faserpelz unter Jeans tadellos warm hält! Die Nacht war stürmisch, der Morgen bewölkt und kühl, aber nach dem  Ablegen gegen Mittag klarte es auf und in rauschender Fahrt ging es die Elbe rauf.

      Fazit 1: Wenn man erst mal lossegelt, ist es gar nicht so schlimm.
      Fazit 2: Mit der richtigen Mannschaft kann man auch nach einem mäßigen Start gewinnen!

      Viele Grüße Sven

 

und hier die Ergebnisse nach berechneter Zeit:

Festausschuss

Gitti Heuer

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